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Tillmitsch – Pressekonferenz zum Fall der 34-Jährigen aus Leibnitz

Tillmitsch – Pressekonferenz zum Fall der 34-Jährigen aus Leibnitz

14.01.2026 | 09:25

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Tillmitsch – Pressekonferenz zum Fall der 34-Jährigen aus Leibnitz

Pressekonferenz am 14. Jänner 2026 (Bildquelle: LPD Steiermark / Screenshot)

In der folgenden Pressekonferenz berichten Polizei und Staatsanwaltschaft Graz über den aktuellen Stand der Ermittlungen im Fall der 34-jährigen Frau aus Leibnitz.

Pressekonferenz am 14. Jänner:

Vorherige Meldung

Die neuerliche Einvernahme des festgenommenen Tatverdächtigen (30) und ein Teilgeständnis führten die Ermittler am späten Dienstagnachmittag (13. Jänner 2026) zum Fundort einer weiblichen Leiche.
Sie wurde in einem Waldstück in der Südoststeiermark aufgefunden. Noch in den Abendstunden haben Tatortbeamte eine Spurensicherung sowie Ermittlungen zur eindeutigen Identifizierung der aufgefundenen Leiche durchgeführt. Unterdessen dauert die Einvernahme des Tatverdächtigen noch bis in die Nachtstunden an.
Weitere Informationen folgen im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz von Polizei und Staatsanwaltschaft Graz.
  • Wann: Mittwoch, 14. Jänner 2026, 10:30 Uhr
  • Wo: Landespolizeidirektion Steiermark, Straßganger Straße 280, 8052 Graz

Ursprungsmeldung

Am Samstagabend (10. Jänner 2026) erstattete die Mutter der 34-Jährigen aus dem Bezirk Leibnitz Anzeige bei der Polizei, nachdem sie ihre Tochter nicht mehr erreichen konnte. Polizisten hielten in der Folge Nachschau in der Wohnung, in der die junge Südsteirerin alleine lebt. Von der jungen Frau fehlte jedoch jede Spur. Seither laufen umfassende Fahndungsmaßnahmen.

Tatverdächtiger festgenommen

Nun haben die Ermittlungen eine neue Wendung genommen. Die Polizei konnte einen 30-jährigen Mann festnehmen, der mit dem Verschwinden der Frau in Verbindung stehen könnte.
Bei dem Festgenommenen handelt es sich um einen Mann aus dem Bezirk Südoststeiermark, der als Polizeibeamte arbeitet. Laut bisherigen Ermittlungen soll er die 34-Jährige vor einigen Monaten über eine Dating-App kennengelernt haben. Aus einem Chatverlauf mit einer Freundin der Vermissten geht hervor, dass der 30-Jährige am Freitagabend (9. Jänner 2026) zuletzt Kontakt mit der Frau hatte.
Der Mann zeigte sich bei der Einvernahme kooperativ und bestritt zunächst ein Treffen mit der Abgängigen. Später räumte er ein, regelmäßig – auch am besagten Freitag – mit ihr in Kontakt gestanden zu sein. Eine Beteiligung an ihrem Verschwinden weist er jedoch zurück. Die Ermittlungen laufen weiterhin in alle Richtungen, ein Unfall, ein Gewaltverbrechen oder ein Suizid können bislang nicht ausgeschlossen werden.
Unterdessen wurde die Suche nach der Vermissten weiter intensiviert. Dutzende Polizisten durchkämmten erneut bekannte Aufenthaltsorte und Laufstrecken der Frau, bislang jedoch ohne Erfolg. Auch das Landeskriminalamt Steiermark ist in die Ermittlungen eingebunden.

Fahndung mit Foto

Über Anordnung der Staatsanwaltschaft Graz wurde nun ein Lichtbild der Vermissten veröffentlicht. Die 34-jährige Johanna G. ist rund 176 Zentimeter groß, Angaben zu ihrer Kleidung liegen derzeit nicht vor.

Zeugenaufruf

Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung. Sachdienliche Hinweise bitte an: LKA Steiermark, 059133/60-3333

Quelle der Polizeinachricht: LPD Steiermark

Kategorien:

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