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Reichenau an der Rax – Verbotene Pyrotechnik nach Unfall sichergestellt

Reichenau an der Rax – Verbotene Pyrotechnik nach Unfall sichergestellt

02.01.2026 | 09:18

Redaktion Polizeiticker Österreich

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Reichenau an der Rax – Verbotene Pyrotechnik nach Unfall sichergestellt

Die sichergestellten verbotenen Feuerwerkskörper. (Bildquelle: LPD Niederösterreich)

Im Zusammenhang mit einem schweren Pyrotechnik-Unfall in Reichenau an der Rax kam es nun zur Sicherstellung verbotener Feuerwerkskörper bei Freunden des verletzten Jugendlichen. Illegale Pyrotechnik beschlagnahmt.

Im Zusammenhang mit einem schweren Unfall am 18. Dezember 2025 in Reichenau an der Rax, bei dem ein 14-Jähriger durch pyrotechnische Gegenstände erhebliche Verletzungen erlitt, führten Bedienstete der Polizeiinspektion Reichenau an der Rax intensive Umfelderhebungen durch.
Bei dem Unfall am 18.12.2025 wurde ein 14-Jähriger durch einen sogenannten Tischvulkan schwer verletzt. Der Jugendliche hatte sich bei einem Freund aufgehalten, als es zu dem Vorfall kam. Er erlitt dabei dabei schwere Verbrennungen und wurde zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert.
Im Zuge der Ermittlungen wurde eine freiwillige Nachschau im Zimmer eines 13-jährigen Freundes des Verunglückten durchgeführt. Dabei konnten die Beamten unter dem Bett des Unmündigen pyrotechnische Gegenstände der Kategorien F3 und F4 vorfinden und sicherstellen.
Nach derzeitigem Ermittlungsstand war der 13-Jährige zuvor gemeinsam mit einer Gruppe Jugendlicher zu einem Einkaufsausflug nach Tschechien gereist. Dort soll er ohne das Wissen seiner Begleiter die Feuerwerkskörper erworben haben. Bedienstete der Polizeiinspektion Deutsch-Wagram konnten am Silvesterabend ebenfalls eine beträchtliche Menge illegaler Pyrotechnik sicherstellen.
Eine Polizeistreife wurde am 31.Dezember 2025, gegen 20:15 Uhr, im Bereich der Schulallee auf drei Jugendliche mit Rucksäcken aufmerksam. Beim Erblicken der Streife versuchte einer der Jugendlichen, einen Gegenstand in einem Müllbehälter zu entsorgen.Bei der anschließenden Anhaltung und Befragung gaben die Jugendlichen zunächst an, lediglich spazieren zu gehen. Im Zuge der weiteren Amtshandlung räumten sie jedoch ein, pyrotechnische Gegenstände mitzuführen.
Insgesamt wurden bei den drei Personen 265 pyrotechnische Gegenstände, darunter zahlreiche der Kategorien F3 und F4, vorgefunden und sichergestellt.Die Jugendlichen werden nach Abschluss der Erhebungen an die zuständigen Bezirksverwaltungsbehörden angezeigt.
Quelle der Polizeinachricht: LPD Niederösterreich

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